• der Schülerstaffel der LAR Bischofszell um 18:18 Uhr
  • Yasmin Giger 400m Hürden um 19:15 Uhr
  • Brahian Peña und Nick Rüegg über 110m Hürden um 19:46 Uhr

Brahian Peña

Ein kompletter Medaillensatz für die Thurgauer Leichtathleten

Mit starken Leistungen überzeugten die Thurgauer LeichtathletInnen an den Schweizer Meisterschaften im Stadion Schützenmatte in Basel. Dabei war auffallend, wie stark die Thurgauer in den Hürdendisziplinen vertreten sind, in den technischen Disziplinen und vor allem in den Läufen haben wir aber den Anschluss an die Schweizer Spitze etwas verloren.

Triumpf über 400m Hürden

Im Rennen über 400m Hürden lief Yasmin Giger vom NET Sport Club Amriswil als jüngste Finalistin ein einsames Rennen an der Spitze und gewann in sehr guten 56.68s überlegen ihren ersten Schweizer Meistertitel im Freien vor Oksana Aeschbacher (58.16s) und Karin Disch (59.33s). Leila Vogt aus Güttingen, für den TV Unterstrass startend, kam als Achte ins Ziel.

Das Rennen der Männer gewinnt Kariem Hussein in 49.26s, womit er sich einen Startplatz an den Weltmeisterschaften in Doha im September sicherte. Luca Marticke vom NET Sport Club Amriswil wird mit neuer Bestleistung in 52.38s Fünfter, sein Bruder Michele überrascht ebenfalls mit der Finalqualifikation und wird schliesslich Achter.  Mit 54.58s verpasst der U20 Athlet Matthias Scheuch vom LC Frauenfeld das Finale nur knapp.

In den Kurzhürden über 110m stehen gleich drei Thurgauer im Finale der besten acht. Brahian Peña gewinnt hinter dem überragenden Jason Joseph in 13.99s Silber. Der junge Nick Rüegg aus Diessenhofen verpasst das Podest als Vierter nur knapp und verbessert dabei seine Bestleistung auf 14.29s, Mathieu Jaquet vom LC Frauenfeld wird in 14.76s Achter. Bei den Frauen verpasst Maartje van Beurden vom NET Sport Club Amriswil in sehr guten 14.17s das Finale nur knapp, dafür überrascht ihre Clubkollegin Lena Weiss mit einer massiven Steigerung ihrer Bestleistung auf 14.03s und klassiert sich im Finale auf Rang 7.

Die Sprinterinnen sind zurück

Vor 4 Jahren haben sie mit der 4x100m Staffel an den U23 Europameisterschaften Bronze gewonnen, darauf folgten für beide Athletinnen drei von Verletzungen geprägte Jahre abseits der Bahn. Ihre Geduld hat sich gelohnt, Charlène Keller vom LC Frauenfeld und Lena Weiss haben sich wieder in die Top Ten der Schweizer Sprinterinnen gekämpft. Über 100m verpasst Lena das Finale mit etwas Windpech in 12.00s nur um 0.02s, Charlène scheitert ebenfalls im Halbfinal in 12.06s. Lena schafft dafür wie erwähnt das Finale im Hürdensprint, Charlène jenes über 200m, wo sie in 24.42s Rang 6 belegt.

Bronze für Andrina Hodel im Stabhochsprung

Gold für Angelica Moser, Silber für Nicole Büchler – das konnte so erwartet werden. Dahinter gab es einen spannenden Dreikampf um den dritten Podestplatz. Und hier hatte die jüngste im Feld wie schon in der Halle die besten Nerven. Andrina Hodel vom LC Frauenfeld zeigte, dass sie zu den besten U20-Athletinnen Europas gehört, übersprang im zweiten Versuch 4.25m und liess damit die in ihrem Heimstadion favorisierten Baslerinnen Pascale Stöcklin (ebenfalls 4.25m, aber mehr Fehlversuche) und Lea Bachmann hinter sich.

Finalplätze in den technischen Disziplinen

Im Speerwurf der Männer erreichte Claudio Künzli vom LC Frauenfeld als Siebter  mit 64.48m das Finale ebenso wie bei den Frauen Tatjana Sauter von Amriswil-Athletics als Achte mit 39.80m. Und auch die Frauenfelder Hammerwerferinnen Miriam Schaltegger (5. Rang mit 49.10m) und Melissa Wohlwend (8. Rang mit 46.48m) kamen ins Finale, Podestplätze blieben aber unerreicht.

Die Saison dauert noch lang

Kariem Hussein, Yasmin Giger und Brahian Peña können wir bereits am Donnerstag wieder im Einsatz sehen im Vorprogramm bei Weltklasse Zürich. Die jungen erfolgreichen AthletInnen gehen an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften am 7./8. September in Winterthur wieder auf Medaillenjagd. Kariem Hussein und Yasmin Giger müssen auf ihren Saisonhöhepunkt - die Weltmeisterschaften in Doha - noch bis Ende September warten, und erst im Oktober endet die Saison für Brahian Peña mit den CISM Weltspielen in Wuhan (China).

Bilder zur SM

 

Niclas Hoost und Leena Pfister mit den höchsten Punktzahlen

386 Kinder und Jugendliche haben am Mittwoch im Kreuzlinger Burgerfeld um eine gute Rangierung geworfen, sind gesprintet und gesprungen. Pro Altersklasse qualifizierten sich die Sieger für den Schweizer Final im Zürcher Letzigrund.

kk. Auffallend war dieses Jahr beim Thurgauer Kantonalfinal die hohe Zahl der Finalisten, die nicht aus einem Leichtathletik-Club kamen, sondern die sich als Schüler im Sportunterricht qualifiziert hatten. Es gab sogar eine Amriswiler Oberstufe, die für ihre Finalisten T‘Shirts bedrucken liess und damit deren Leistung würdigte.

Seit diesem Frühling hatten an zahlreichen Orten und Schulen im ganzen Kanton lokale Ausscheidungen des UBS Kids Cup stattgefunden. Die besten 35 Kinder pro Jahrgang waren zum Thurgauer Kantonalfinal eingeladen worden. Bei den jüngeren Athletinnen und Athleten ab Jahrgang 2012 nutzten die Meisten diese Gelegenheit. Bei den Älteren, bis Jahrgang 2004 waren die Teilnehmerfelder kleiner.

Prominente Unterstützung

Als spezieller Gast war die Schweizer Hochspringerin Salome Lang auf dem Kreuzlinger Burgerfeld. Die Baslerin, die schon 1.91m übersprungen hat, studiert an der Uni St. Gallen. Sie leitete das Aufwärmen und verteilte anschliessend Autogramme. Zudem waren viele Europameisterschaftsteilnehmerinnen und -teilnehmer, Schweizermeister und Nachwuchstalente als Helfer im Einsatz. Sie starten normalerweise für den Net Sport Club Leichtathletik Amriswil oder sind in der Nationalen Eliten Sportschule Thurgau NET in Kreuzlingen. Am Kantonalfinal wechselten sie die Seite und standen für einmal für die neue Generation von Leichtathleten im Einsatz.

Tolle Videos

Von allen Finalisten wurden Video’s vom 60m-Lauf gemacht. Es lohnt sich diese anzuschauen, kann doch das Video in verschiedenen Versionen mit Schweizer WeltklasseathletInnen kombiniert werden – originell gemacht. 

https://www.ubs-athletics.fans/de/finisher-clips

Viele Helfer im Einsatz

Dank vielen Helfern ging das Kantonalfinale in Rekordzeit perfekt über die Bühne. Eltern, Schüler und Lehrkräfte vom SBW Talent-Campus Bodensee, AthletInnen des NET Sport Club und zahlreiche Helfer von der UBS sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Herzlichen Dank für euren Einsatz.

Salome Lang beim Einlaufen. 

 

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Am Donnerstag starten die U20-Europameisterschaften in Borås. Das Schweizer Team ist bei den Titelkämpfen in der schwedischen 112.000 Einwohner-Stadt mit 35 AthletInnen vertreten und will sich gegen die europäische Konkurrenz bestmöglichst behaupten. 6 Athletinnen stehen in ihrer Disziplin im Vorfeld in den Top Fünf des Kontinents.

Nicht weit vom Flughafen Göteborg, den die Schweizer Mannschaft am Montag von Zürich aus angesteuert hat, liegt die schwedische Stadt Borås entfernt. Dort finden von Donnerstag bis Sonntag (18. bis 21. Juli) die U20-Europameisterschaften statt. Im "Ryavallan Athletics Stadium", das 2012 für die schwedischen Meisterschaften 2013 renoviert wurde und für rund 4.000 Zuschauer Platz bietet, treffen sich über vier Tage Europas beste Nachwuchsathleten. 

Am Mittwochvormittag konnten die AthletInnenen im Stadion trainieren um sich mit der Wettkampf-Anlage vertraut zu machen. "Es geht für die Talente darum, ihren Platz in der europäischen Bestenliste zu verteidigen und sich gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten", sagt Mannschaftsleiter Dani Ritter. "Die Meisterschaft ist ein wichtiges Lernfeld für spätere Einsätze in der Erwachsenen-Nationalmannschaft." 

Andrina Hodel in der Favoritenrolle - Nick Rüegg mit Finalpotential

Im Stabhochsprung ist Andrina Hodel ist nach 2016 (EM U18) und 2017 (EM U20) bereits zum dritten Mal an einem Grossanlass dabei. Hier in Boras ist sie nach ihrem Sprung über 4.36m in Luzern gar als Europbeste angereist und gilt als Medaillenkandidatin. Am Freitag um 10:05 Uhr geht es los mit der Qualifikation, das Finale beginnt am Sonntag um 16:18 Uhr.

Nick Rüegg, noch im jüngeren Jahrgang der U20-Kategorie, brint bereits die Erfahrung von vier Grossanlässen mit und er weiss auch wie es sich anfühlt mit einer Madaille um den Hals gehängt (3. Rang EM U18 im letzten Jahr). Doch nuun sind die Hürden 10cm höher, um dies zu beherschen braucht es Zeit. Nick ist momentan an 10. Stelle der Europabestenliste und darf bei optimalem Verlauf von einem Finalplatz träumen. Runde 1 beginnt am Donnerstag um 11:08 Uhr, das Halbfinale am Freitag um 12.19 Uhr und das Finale am Samstag um 19:31 Uhr.


Die Wettkämpfe werden via Live-Stream auf der Website von European Athletics übertragen wie auch auf Eurosport 2. Dort werden auch die Resultate laufend aktualisiert.