An den Schweizer Vereinsmeisterschaften in der Nationalliga B am Sonntag in Zürich sicherten sich die Frauen der LG SBW-NET Oberthurgau den Tagessieg vor dem BTV Aarau und der LV Wettingen-Baden. Sie steigen in die Nationalliga A auf, wo sie den Platz der COA Lausanne-Riviera einnehmen.

13 Disziplinen mit jeweils zwei Zählresultaten bedeuten für einen Kleinverein schon eine grosse Herausforderung. Das Frauenteam der LG SBW-NET Oberthurgau zeigte am Sonntag im Stadion Sihlhölzli in Zürich einen nahezu perfekten Wettkampf ohne einen einzigen Aussetzer. Schon der Start in den Wettkampf mit der 4x100m Staffel wurde zum ersten Höhepunkt. Mit schnellen Beinen und gelungenen Wechseln verbesserten Miriam Glassner, Maartje Van Beurden, Yasmin Giger und Lena Weiss  in starken 46.78s den bisherigen Thurgauer Rekord gleich um 0.7 Sekunden. Nur 30 Minuten später gewinnt Yasmin Giger über 800m mit neuer Bestleistung in 2:10.24 und nach nur kurzer Erholungszeit auch über 400m wo sie mit 53.84s auch gleich das Limit für die Teilnahme an den U23 Europameisterschaften erfüllen konnte. Doch mit Spitzenleistungen allein kann ein Teamwettkampf nicht gewonnen werden, dafür braucht es vor allem Topleistungen über alle Disziplinen verteilt. Beste Punktelieferanten bei der LG SBW-NET Oberthurgau sind besonders die technisch schwierigen Disziplinen Stabhochsprung, Speerwerfen und das Diskuswerfen.

Herzliche Gratulation allen Athletinnen und ein grosses Dankeschön den Betreuern und Helfern Desireé Bochsler, Sarah Weber, Eva Albrecht, Luca Marticke und Andri Oberholzer.

Schweizer Vereinsmeisterschaften NLB Frauen:

  1. LG SBW-NET Oberthurgau 247,5. 2. BTV Aarau 244. 3. LV Wettingen-Baden 231,5. 4. LG Küsnacht-Erlenbach 229. 5. LG Züri+ 223. 6. LG LZ Oberaargau 221. 7. LC Schaffhausen 220,5. 8. LC Frauenfeld 213,5.

 Einzelresultate

Die Frauen der LG SBW-NET Oberthurgau steigen in die NLA auf

An den Schweizer Vereinsmeisterschaften in der Nationalliga B am Sonntag in Zürich sicherten sich die Frauen der LG SBW-NET Oberthurgau den Tagessieg vor dem BTV Aarau und der LV Wettingen-Baden. Sie steigen in die NLA auf, wo sie den Platz der COA Lausanne-Riviera einnehmen.

Die Meldeliste für den Einladungsmehrkampf vom 15./16. Juni 2019 ist online. Siehe entsprechenden Button oder hier

Der Leichtathletik-Sommer nimmt am kommenden Wochenende so richtig an Fahrt auf. Standen bei den ersten Wettkämpfen vor allem die NachwuchsathletInnen im Einsatz, gilt es nun auch für unsere EliteathletInnen ernst. Lena Weiss führt ihr Comeback nach langer Verletzungsphase auf der schnellen Bahn im deutschen Weinheim über 100m und 100m Hürden fort. Brahian Peña startet nach einem weiteren Trainingsaufenthalt in Formia im Rahmen der Team-EM in Tampere (Finnland) in die Saison und Andri Oberholzer startet beim grössten Mehrkampfmeeting der Welt in Götzis nahe der Schweizer Grenze. 

32 Zehnkämpfer mit einer Bestmarke jenseits der 8.000 Punkte. 31 Siebenkämpferinnen, die die 6000-Punkte-Marke schon überboten haben. Die Felder des Mehrkampf-Meetings in Götzis (Österreich) am kommenden Wochenende (25./26. Mai) können sich wieder einmal sehen lassen. 
Der Blick aufs internationale Feld verspricht Spannung: Mit dem unter neutraler Flagge startenden Russen Ilya Shkurenyov und Vitaliy Zhuk (Weißrussland) sind der EM-Zweite und -Dritte von Berlin dabei. Mit Lindon Victor ein wurfgewaltiger Mann aus Grenada, der schon mehr als 8.500  Punkte auf der Habenseite hat. Der Dritte der Hallen-WM Maicel Uibo führt die starken Esten an. Und Jorge Urena (Spanien) hat die Goldmedaille der Hallen-EM 2019 im Gepäck. „Ich habe mich intensiv vorbereitet und kann selbstbewusst an den Start gehen“, sagt ein sehr motivierter Andri Oberholzer. Mit Götzis will er 2019 endlich "Frieden" schliessen, nachdem er die letzten zwei Jahre wegen Verletzungen nicht starten konnte. Dabei hofft Andri natürlich auch auf lautstarke Unterstützung aus der Schweiz.

Die Schweizer 4×400-m-Staffel der Frauen hat an den World Relays in Yokohama einen kaum für möglich gehaltenen Exploit realisiert: Die Schweizerinnen liefen in den Vorläufen in 3:29,15 Minuten unter 21 Teams die siebtbeste Zeit und qualifizierten sich für den A-Final vom Sonntag. Im Finale liefen sie auf sicher und beendeten ihren Lauf auf Rang sieben womit die WM-Qualifikation für Doha im September Tatsache wurde.